News von meinem Studium

Mittwoch, 5. August 2009

Block 6: Juli 09

Es ist nun Halbzeit, 6 von 12 Schulblöcken sind im MAS-Studium vorbei.
Im Zentrum stand die Projektarbeit: von der Organisation eines Projekts, über die Betrachtung von Modellprojekten bis hin zum Lernen aus Projekten. Mein Fazit daraus: Es ist wichtig, kritisch zu sein, und vielleicht kann es auch einmal sinnvoll sein, nein zu sagen, wie Andreas Heller sagt: „Das Leben ist zu kurz für einen schlechten Wein und für ein schlechtes Projekt.“

Weitere Themen sind die Rolle von Sozialarbeit in und zwischen Organisationen, und es werden Fragen rund um das/ein Fremdpraktikum geklärt.

Im Fach Wissenschaftliches Arbeiten wurde uns genügend Zeit eingeräumt für die Masterthesis. Wir arbeiten dafür in Kleingruppen, jeder Teilnehmer stellt seine Wunsch-Masterthesis vor, dann werden mögliche Fragen dazu geklärt. Für das weitere Erarbeiten der MAS-Thesis wird eine Lerngruppe gebildet.

in_der_lerngruppe
In der Lerngruppe

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In der IFF-Bibliothek

Das Expose der MAS-Thesis soll bis September 09 geschrieben sein.
Der neue vorläufige Titel meiner Arbeit lautet nun: „Trauer erkennen, verstehen und begleiten.“

Nach dem Schulblock bleibe ich übers Wochenende in Wien. Ich habe Glück mit dem Wetter und besuche ein zweites Mal den Zentralfriedhof – er ist einfach sehr sehenswert – und ich verbringe einen schönen Tag an der Donau.

zentralfriedhof_wien
Zentralfriedhof

donau2
Donau

Mittwoch, 17. Juni 2009

Titel meiner Master Thesis

Ich habe nun meinen Arbeitsplan zur Master Thesis eingereicht:):):). Vorläufiger Titel der Arbeit ist:
Trauer im Sterbeprozess verstehen und Angehörige darin begleiten.

Samstag, 9. Mai 2009

Block 5: April 09

Die Zeit vergeht wie im Flug, der nächste Schulblock steht an.
Themen sind: Umgang mit Atemnot im interdisziplinären Team und der Schmerz – was ein sehr umfassendes Kapitel ist und Gender und Schmerz, Katastrophenschmerz, Schmerz am Lebensende, SZ Kommunikation, Spiritual Pain oder Total Pain umfasst.

Im Seminar Wissenschaftliches Arbeiten besichtigen wir die hauseigene Bibliothek, wo wir arbeiten können und Material für unsere Masterarbeit finden.
Ein vorläufiger Titel der Arbeit mit Problemhintergrund, Fragestellung und Vorgehen soll bis zum 19. Juni eingereicht werden. Jedoch habe ich das Thema, das ich ursprünglich gewählt hatte, aus privaten Gründen verworfen.
So geht meine Themensuche weiter....:( !!

Einfach und gut essen kann man im Enzo’s Trattoria...

enzos_trattoria

Adresse:
Enzo’s Trattoria
Siebensterngasse 50
1070 Wien

Highlights in diesem Block:

Wir besuchen spontan das Konzert des Jazz-Duos Dave Liebman & Wolfgang Reisinger im „Porgy & Bess“

jazz_liebman_reisinger

jazz_porgy_und_bess

...und geniessen die gemütlichen Abende an der Donau.

donau1

Donnerstag, 7. Mai 2009

Block 4: März 09

Themen dieses Blocks sind Gender und Palliative Care; Kommunikation im Team; Biografiearbeit in Palliative Care; Empathie und Compassion. Weitere Themen sind Wissenschaftliches Arbeiten und das Literaturcafé.

Passend zu Empathie und Compassion besichtigen wir gemeinsam die Otto-Wagner-Kirche am Steinhof, die als eines der bedeutendsten Bauwerke des Wiener Jugendstils gilt.

Otto-Wagner-Kirche

Der Architekt Otto Wagner, der den Bau entwarf, hatte dabei zu berücksichtigen, dass es sich um eine Anstaltskirche für psychisch kranke Patienten handelt, und eruierte in Gesprächen mit Ärzten und Pflegepersonal die speziellen Anforderungen an ein derartiges Bauwerk. Mehr

Im Hinblick auf das Wissenschaftliche Arbeiten nimmt nun meine Masterarbeit Formen an, ein mögliches Thema für mich könnte die „Terminale Unruhe“ sein...

Sonntag, 15. Februar 2009

Block 3

Am ersten Tag stand gleich die Hospizgeschichte auf dem Lehrplan;).
Weitere Themen dieser Woche waren ethische und anthropologische Grundlagen von Gesundheit und Krankheit sowie das Literaturcafé und das wissenschaftliche Arbeiten, was als Vorbereitung für die Masterarbeit dient.

My Fair Lady
Der kulturelle Leckerbissen an der Volksoper in diesem Block war das Musical „My Fair Lady“.

volksoper


Ein weiterer sehr interessanter Restaurant-Tipp:
das Restaurant „Ronahi“, das ideal, da sehr nah an der Uni in der Schottenfeldgasse 18 gelegen ist.
Hier gibt es eine ausgezeichnete türkische und kurdische Küche.
Das Besondere: Im Lokal gibt's einen kostenlosen WLAN-Anschluss, oder man kann sich sogar für ein kleines Trinkgeld ein Notebook zum Surfen ausleihen.

Ronahi

Samstag, 27. Dezember 2008

E-Learning mit Moodle an der IFF

Das virtuelle Klassenzimmer Moodle ist ein weltweit anerkanntes Lernmanagementsystem, es gibt Informationen zu den einzelnen Schulblöcken, Handouts und man kann in den Foren diskutieren, sich beraten und untereinander austauschen. Direkten Zutritt zum Kurs haben nur die immatrikulierten Studierenden und das Team der Lehrgangsleitung.
Eine tolle Sache! Näheres zu Moodle

Sonntag, 21. Dezember 2008

Block 2

Es ist ein sehr intensiver zweiter Schulblock. Es werden hier folgende Themen behandelt: Kommunikation in komplexen Herausforderungen (dazu ein Buchtipp: Komplexitäten. Warum wir erst anfangen, die Welt zu verstehen ▪ Sandra Mitchell ▪ Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main [2008]); psychosoziale Dimensionen; Betroffenenorientierung sowie die Literaturrecherche mit dem Schwerpunkt „Suche in Bibliothekskatalogen und wissenschaftlichen Zeitschriften“, was gar nicht einfach ist. Eine gezielte Literaturrecherche soll/wird mir später für die Master-Thesis dienen.

Studentenausweis
Wir erhalten nun in diesem zweiten Block unsere Studentenausweise, jedoch fehlen noch die Semesteretiketten, somit ist der Ausweis noch nicht gültig. Zudem will er einfach nicht so recht in mein Portmonee passen... Ich empfehle hier gleich, einen Internationalen Studentenausweis (Kreditkartengrösse) zu beantragen – Kostenpunkt 20 Franken.
Mehr Infos dazu
Achtung: Nicht überall werden die Studentenausweise akzeptiert, da ich älter als 27 Jahre bin.
Jedoch lohnt es sich immer mal, nett zu fragen ;).

Musical-Besuch
Wir beschliessen in diesem Block, uns zu acht das Musical „Rebecca“ anzuschauen. Sehr lohnenswert ist es, zu versuchen, sich ca. 10 min. vor Spielbeginn Tickets zu ergattern.
Wir erhalten Tickets mit leichter Sichteinschränkung für 10 Euro.

Essen und Trinken
Podium
Das Podium eignet sich gerade über Mittag sehr gut, um etwas zu essen, da es sehr nah am IFF gelegen ist. Die Speisekarte ist klein und fein und das Essen dort einfach lecker....

block_2

Samstag, 8. November 2008

Essen und Trinken in Wien

Das Essen und Trinken ist natürlich immer wichtig. In Wien gibt es sehr gute Restaurants.

Indisch
Gut indisch essen in Wien kann man im Rani.
Das Rani ist ein relativ kleines indisches Restaurant in Wiens 6. Bezirk. Es bietet Platz für kaum mehr als 25 Personen und ist mit obligatorischen indischen Souvenirs ausgestattet. Im Hintergrund dudelt sehr dezent indische Musik. Man sitzt etwas beengt.
Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Gerade auch zum Mittagessen eignet sich das Rani sehr gut, da hier die Wartezeiten sehr kurz sind und es nah am IFF liegt.

Adresse:
Rani
Otto-Bauer-Gasse 21
A-1060 Wien
Vorher reservieren nicht vergessen!

Nepalesisch
Yak + Yeti, Wien
Wer das Yak+Yeti betritt, kommt nach Nepal.
Der Innenhof mit den Gebetsfahnen, Lampions und Figuren lässt einen die hektische Innenstadt vergessen.
Die Tische verteilen sich auf verschiedene Etagen, es gibt solche, wo man am Boden auf einer Unterlage sitzt. Die Tische sind recht breit, so dass man seine Beine auch darunter ausstrecken kann, ohne seine gegenübersitzenden Freunde zu belästigen.
Wenn man Probleme mit den Knien oder generell mit den Beinen oder dem Rücken hat, sollte man lieber an den normalen Tischen Platz nehmen.
Besonders erwähnenswert: Das Servicepersonal ist sehr freundlich.

Adresse:
Yak+Yeti
Hofmühlgasse 21
A-1060 Wien

Dienstag, 28. Oktober 2008

Der 6. Oktober 2008

ist nun mein erster Tag als Studentin, ich unterschreibe meinen Studentenausweis. Jetzt bin ich offiziell Studierende in Palliative Care an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) in Wien.

iff

Mit 32 Studierenden aus vier verschiedenen Nationen (Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz) sind wir eine recht grosse Klasse. Da wir aus unterschiedlichen interdisziplinären Bereichen kommen, denke ich, dass sich der Austausch untereinander sehr befruchtend und interessant gestalten wird.

Was ich in dieser ersten Schulwoche sehr beeindruckend und schön fand, war die Ausstellung in der Albertina mit Bildern von Vincent van Gogh, mit dem Hintergedanken, Palliative Care einmal von einer bildlichen Seite zu betrachten. Eine wirklich tolle Ausstellung, die zu besuchen sich sehr lohnt!

Montag, 27. Oktober 2008

Der erste Block

Meine Reise in einen weiteren Lebensabschnitt hat begonnen;). Und ich warte auf dem Gate in Basel, bis mein Flug mit Austrian Airlines (es gibt sehr gute Flugangebote von Basel nach Wien, wichtig ist: je früher der Flug gebucht wird, umso günstiger ist er) in Richtung Wien losgeht. Es ist ein wunderschöner Morgenflug mit toller Sicht auf die verschneiten Alpen!

Ich stelle fest: Wien ist und bleibt eine vielseitige Stadt! Da es schönes Wetter ist, nutze ich diesen Tag voll und ganz – ich gehe zuerst an die Donau.

donau

Im „MuseumsQuartier“ (MQ), wo ich immer wieder sehr gerne hingehe, lasse ich es mir nicht nehmen, das MUMOK (Museum Moderner Kunst – Bad Painting) sowie das Leopold Museum zu besuchen. Das MQ ist mit 60000m² eines der grössten Museumskomplexe des Kontinents und somit ein Eldorado für Fans moderner Kunst.

Dann besuche ich den Naschmarkt, wo es, wie schon der Name sagt, sehr vieles zu naschen gibt. Entlang des mehrreihigen, über 500m langen Spaliers aus Lebensmittelläden herrscht die sinnliche orientalische Atmosphäre eines Basars. Da gibt es Düfte, Farben etc.

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