Personen, die die Hospizarbeit und Palliative Care massgeblich beeinflussten
Cicely Saunders
Cicely Saunders starb am 14. Juli 2005. Die Begründerin der modernen Hospizbewegung starb kurz nach ihrem 87. Geburtstag in dem von ihr gegründeten St. Christopher's Hospice in London. Die Welt verdankt ihr einen besseren Umgang mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen sowie eine wissenschaftlich fundierte Schmerztherapie. Cicely Saunders wurde 1918 in Barnet, Hertfordshire/England, geboren. Sie war eine englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. 1948 erbte sie 500 Pfund und eröffnete ein Hospiz. Es dauerte aber noch rund 20 Jahre, bis 1967 das St. Christopher's Hospice in Sydenham im Südosten Londons eröffnet werden konnte. Ihre Überzeugung, dass es möglich ist, die letzten Tage eines Menschen angenehm zu gestalten, trug sie in die Welt. Die Entwicklung von Palliativmedizin und Hospizen sind ganz wesentlich ihr zu verdanken.
Ein Zitat von Cicely Saunders ist: Du zählst, weil du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben.
Elisabeth Kübler-Ross
Elisabeth Kübler-Ross wurde am 8. Juli 1926 als eine von Drillingsschwestern geboren und wuchs in der Nähe von Zürich auf. Nach dem Abschluss ihres Medizinstudiums 1957 an der Universität Zürich heiratete sie und wanderte in die USA aus. Sie begann dort ihre Fachausbildung für Psychiatrie und übernahm 1965 eine Professur an der Universität Chicago.
Mitte der 60er Jahre hielt sie erste Vorträge über Sterberiten verschiedener Völker, darauf folgten systematische Forschungen über Sterben und Tod, was damals über Fachkreise hinaus als Sensation galt. Charakteristisch für die Kübler-Ross Methode waren die Gespräche mit Schwerkranken und Sterbenden, die sie stets als «Lehrer» bezeichnete.
1969 erschien ihr erstes Buch «On death and dying» (Interviews mit Sterbenden), das sie weltberühmt machte. Ihre mehr als 20 Bücher wurden in millionenfacher Auflage in rund 25 Sprachen gedruckt.
Die Wissenschafterin erlitt 1995 eine Serie von Schlaganfällen. Elisabeth Kübler-Ross verstarb am 24. August 2004 im Alter von 78 Jahren in ihrem Haus in Scottsdale im US-Staat Arizona im Beisein ihrer Kinder.
Bild mit freundlicher Genehmigung von der Arbeitsgemeinschaft Elisabeth Kübler-Ross
Cicely Saunders starb am 14. Juli 2005. Die Begründerin der modernen Hospizbewegung starb kurz nach ihrem 87. Geburtstag in dem von ihr gegründeten St. Christopher's Hospice in London. Die Welt verdankt ihr einen besseren Umgang mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen sowie eine wissenschaftlich fundierte Schmerztherapie. Cicely Saunders wurde 1918 in Barnet, Hertfordshire/England, geboren. Sie war eine englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. 1948 erbte sie 500 Pfund und eröffnete ein Hospiz. Es dauerte aber noch rund 20 Jahre, bis 1967 das St. Christopher's Hospice in Sydenham im Südosten Londons eröffnet werden konnte. Ihre Überzeugung, dass es möglich ist, die letzten Tage eines Menschen angenehm zu gestalten, trug sie in die Welt. Die Entwicklung von Palliativmedizin und Hospizen sind ganz wesentlich ihr zu verdanken.
Ein Zitat von Cicely Saunders ist: Du zählst, weil du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben.
Elisabeth Kübler-Ross
Elisabeth Kübler-Ross wurde am 8. Juli 1926 als eine von Drillingsschwestern geboren und wuchs in der Nähe von Zürich auf. Nach dem Abschluss ihres Medizinstudiums 1957 an der Universität Zürich heiratete sie und wanderte in die USA aus. Sie begann dort ihre Fachausbildung für Psychiatrie und übernahm 1965 eine Professur an der Universität Chicago.Mitte der 60er Jahre hielt sie erste Vorträge über Sterberiten verschiedener Völker, darauf folgten systematische Forschungen über Sterben und Tod, was damals über Fachkreise hinaus als Sensation galt. Charakteristisch für die Kübler-Ross Methode waren die Gespräche mit Schwerkranken und Sterbenden, die sie stets als «Lehrer» bezeichnete.
1969 erschien ihr erstes Buch «On death and dying» (Interviews mit Sterbenden), das sie weltberühmt machte. Ihre mehr als 20 Bücher wurden in millionenfacher Auflage in rund 25 Sprachen gedruckt.
Die Wissenschafterin erlitt 1995 eine Serie von Schlaganfällen. Elisabeth Kübler-Ross verstarb am 24. August 2004 im Alter von 78 Jahren in ihrem Haus in Scottsdale im US-Staat Arizona im Beisein ihrer Kinder.
Bild mit freundlicher Genehmigung von der Arbeitsgemeinschaft Elisabeth Kübler-Ross
palliativpflege - 13. Feb, 23:19
