Facharbeiten

Mittwoch, 14. November 2007

Angehörigenbegleitung bei sterbenden Patienten im Akutspital

Seraina Stauffer absolvierte ihre Höhere Fachausbildung in Pflege, Stufe 1, am 31. März 2007 in Basel.
Frau Stauffer schrieb eine Abschlussarbeit mit dem Titel: Angehörigenbegleitung bei sterbenden Patienten im Akutspital. Ihre Absicht war es, neue Impulse für die Begleitung von Angehörigen Sterbender im Akutkrankenhaus zu geben.
Die Arbeit soll aufzeigen, welche Gefühle und Emotionen bei der Begleitung von sterbenden Patienten vorhanden sein können, und welchen Belastungen die Angehörigen dabei ausgesetzt sind.
Klares Fazit der Autorin ist: Es gibt keine allgemein gültigen Interventionen, die in Bezug auf die Angehörigen-Begleitung verwendet/angewandt werden können. Die Arbeit soll jedoch die nötigen Impulse und Handlungsansätze für die Begleitung der Angehörigen im psychosozialen Bereich geben.

Download Abschlussarbeit (16 Seiten, PDF, 215 KB)

Donnerstag, 12. Juli 2007

Herausforderung: Angehörige

lautet meine Projektabschlussgruppenarbeit des Internationalen Palliativlehrgangs in Wien.
In der vorliegenden Arbeit untersuche ich allgemein den Umgang mit Angehörigen sterbender Patienten sowie speziell den Umgang mit Angehörigen von Patienten der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen.
Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für Angehörige sterbender Patienten in der Praxis gibt.

Download Abschlussarbeit (13 Seiten, PDF, 75 KB)

Zur abschliessenden Vorstellung der Arbeit im Juni 2007 diente eine PowerPoint-Präsentation, zusammengestellt von der Projektgruppe zum Thema: „Herausforderung Angehörige“.

Download PowerPoint Präsentation (PPS 107 KB)

Donnerstag, 5. Juli 2007

Die Macht der Düfte

Ob bewusst oder unbewusst, Düfte beeinflussen Körper und Seele.
Sie können neugierig machen und werden vielfach mit Emotionen assoziiert, umgekehrt können starke Gefühle die Erinnerung an spezielle Düfte auslösen.

Luzia Michel schloss die HöFa1 Onkologie SBK im März 2007 in CH-Zürich ab.
Im ersten Teil ihrer Arbeit beschreibt die Autorin die Wirkung der ätherischen Öle auf den menschlichen Organismus.
Des Weiteren befasste sie sich mit der Frage, ob mit der Anwendung von ätherischen Ölen, Angst und Unruhe bei Patienten in der terminalen Phase gelindert werden kann.
In einer Tabelle listet L. Michel 10 ätherische Öle auf, die sich auf Angst und Unruhe positiv auswirken. Sie macht darin Angaben zu Wirkung, Einsatzmöglichkeiten, Nebenwirkungen und Duftnote. Dazu passend nennt L. Michel konkrete Angaben zu Anwendungsmöglichkeiten und Dosierungen der Öle, was für die Praxis sehr hilfreich ist.

Download Abschlussarbeit (33 Seiten, PDF, 227 KB)

Samstag, 31. März 2007

Facharbeiten zu Hospizarbeit und Palliative Care

Ziel ist es, bei palliativpflege eine möglichst grosse Anzahl von Facharbeiten zu den Themen Hospizarbeit und Palliative Care als Download frei anzubieten.
Ich persönlich finde es auch sehr schade, wenn eine Facharbeit, welche mit viel Aufwand geschrieben wurde, danach anschliessend einfach in irgendeinem Buchregal verstaubt.

Haben Sie einen Fachartikel über Hospizarbeit/Palliative Care geschrieben, welchen Sie der Öffentlichkeit zugänglich machen (als Download) wollen? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf

Freitag, 16. März 2007

Die Bedeutung der Sakramente und der religiösen Rituale im Christentum in den letzten Lebenstagen.

Unter einem Sakrament wird in den christlichen Kirchen ein Zeichen verstanden, das die unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt. Orthodoxe und römisch-katholische Kirche und die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen unterscheiden sich nach Zahl und Bedeutung der Sakramente.

Sandra Fluri und Helene Schwaller absolvierten von 2005 bis 2006 den 2. Deutschsprachig-Europäischen Weiterbildungslehrgang Palliative Care für Pflegende – fortgeschrittene Praxis an der European School of Oncology – Deutschsprachiges Programm der Deutschsprachig-Europäischen Stiftung für onkologische Fortbildung und Kongresse in CH-St. Gallen.

Zu Beginn der Arbeit machen die Autorinnen Praxisbeispiele, in denen die Bedeutung der Sakramente und die religiösen Rituale gut erkennbar sind.
Im theoretischen Teil der Arbeit werden die verschiedenen Sakramente und religiösen Rituale beschrieben sowie deren Bedeutung erläutert. Die Arbeit soll, den Betreuern und Pflegenden in der Praxis eine Hilfestellung sein sowie als nützliches Nachschlagewerk dienen.

Download Abschlussarbeit (26 Seiten, PDF, 239 KB)
Download Erklärung der Sakramente (16 Seiten, PDF, 70 KB)

Dienstag, 13. März 2007

Strukturen für Palliative Care in der Langzeitpflege

Alten- und Pflegeheime sind Orte mit grosser Sterbeintensität und werden es auch in Zukunft bleiben. Die Umsetzung der Palliative Care in der Langzeitpflege wurde in den letzten Jahren in unterschiedlicher Weise vorangetrieben.

Janine Hatt schloss die HöFa1 Palliative Care SBK im Januar 2006 in CH-Zürich ab.
In ihrer Arbeit, einer Literaturrecherche, ging sie der Frage nach, was Palliative Care in der Langzeitpflege bedeutet, und welche Strukturen nötig sind, um palliativ zu arbeiten.
Als Grundlage erläutert Janine Hatt die Grundprinzipien, um anschliessend die Notwendigkeit von Palliative Care in der Langzeitpflege aufzuzeigen.
Darauf aufbauend erarbeitete sie anschliessende Strukturen (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität), die es für Palliative Care in der Langzeitpflege braucht.

Weiteres Ziel der Autorin war es, den Austausch von Wissen und Erfahrungen in Palliative Care zu fördern. Sie ermittelte durch Fragebogen den Ist-Zustand in anderen Institutionen in der Region, um anschliessend Weiterbildungen in Palliative Care planen zu können.

Download (52 Seiten, PDF, 3,012 KB)

Dienstag, 6. März 2007

Wie verarbeiten Pflegende Sterben und Tod im Berufsalltag?

Die Begleitung sterbender Menschen ist ein intensivster Weg der Emotionen. So tragen Pflegende nicht nur Sorge für andere, sondern auch für sich selbst. Teil dieser Sorge ist auch ein sensibler Umgang mit den eigenen Gefühlen. Um mit diesen Emotionen umgehen zu können ist eine gute Teamarbeit, die es den Teammitgliedern ermöglicht, über schwierige Situationen und Todesfälle zu sprechen nötig.

Elisabeth Guldener schloss die HöFa1 Palliative Care SBK im April 2005 in CH-Zürich ab.

Elisabeth Guldener beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Frage, wie Pflegende Sterben und Tod im Berufsalltag verarbeiten.
Im ersten Teil der Arbeit geht sie der Bedeutung der Sterbebegleitung in der Pflege nach. Bearbeitete Themen dazu sind: Bereicherung, Belastung, Entlastung, Bewältigungsstrategien, Rituale und Interventionen des Arbeitgebers.

In einem zweiten Teil der Arbeit befragt Elisabeth Guldener mittels eines offenen Interviews Pflegende zu deren Erfahrungen und Bedürfnisse Bezug nehmend zum Sterben und Tod im Berufsalltag, mit dem Ziel herauszufinden, welche Art von Entlastung und Hilfe Pflegende zur Verarbeitung dieser Erlebnisse brauchen.

Download (30 Seiten, PDF, 193 KB)

Sonntag, 4. März 2007

Angehörigenbetreuung, eine zeitaufwändige Nebensache?

Die bewusste Angehörigenbetreuung und -begleitung in der Palliativpflege.

„Die Angehörigenbetreuung ist ein wesentlicher Aufgabenbereich in der Palliative Care. Oft sind gerade die Angehörigen sehr belastet und benötigen unsere Aufmerksamkeit. In vielen Fällen können Angehörige in die Pflege mit einbezogen werden und sehr zum Wohlbefinden des Patienten oder der Patientin beitragen. Ihre Funktion als wichtige Informationsquelle für die Pflege ist nicht zu unterschätzen“.
(Nagele, Feichtner 2005, S.153)

Flurina Pfister schloss die HöFa1 Palliative Care SBK im April 2005 in CH-Zürich ab.
Sie ging in einem Literaturstudium folgenden Fragen nach:
Welchen Stellenwert haben die Angehörigen für den Patienten?
Was ist der Auftrag der Pflege in der rechtzeitigen Angehörigenbetreuung und -begleitung in der Palliativpflege im Akutspital?
Welches Instrument ermöglicht und erleichtert uns die Angehörigenbetreuung?

Darüber hinaus entwickelte Flurina Pfister einen Leitfaden für die Praxis, der als Grundlage für ein Eintrittsgespräch dient, mit dem Ziel, gemeinsam Situationen zu gestalten, damit zwischen Angehörigen und Pflegenden eine positive Beziehung entstehen kann.

Download (36 Seiten, PDF, 461 KB)

Montag, 26. Februar 2007

Berührung bewegt, Bewegung berührt.

Körperkontakt und Berührung sind ursprüngliche Formen der sozialen Kommunikation, sie findet ohne sprachliche Hilfsmittel statt.
In der Krankenpflege ist es wichtig, zwischen Routineberührungen und bewusstem Berühren zu unterscheiden. So sind Hände neben den Augen ein wichtiges Kommunikationsmittel.
Gerade schwerkranke Menschen nehmen sensibel wahr, ob wir bewusst berühren, oder mit unsern Gedanken woanders sind.

Agnes Caderas absolvierte die HöFa1 Palliative Care SBK (2005) in CH-Zürich.
Berührung bewegt, Bewegung berührt: Das ist der Oberbegriff dieser Höfa1-Abschlussarbeit. Im theoretischen Teil der Arbeit wird der Essenz der Wörter «Bewusstsein» und «Berührung» nachgegangen. Gerade die Bedeutung, physiologische Merkmale, die Wirkung und der bewusste Einsatz dieser Sinnesempfindung in der Pflege werden genau betrachtet.

Dazu führt die Autorin Gespräche mit Patienten: Wie wird die Berührung erlebt, welche Gefühle und körperlichen Symptome werden ausgelöst?

Aus der anschliessenden Evaluation geht hervor, dass eine Sensibilisierung der Pflegenden für das Thema «bewusste Berührung in der Pflege» sinnvoll ist.

Download (30 Seiten, PDF, 170 KB)

Samstag, 24. Februar 2007

Sterberituale in anderen Kulturen

Rituale gehören zu unserem Leben. Sie geben dem Alltag Stabilität, halten Gemeinschaften zusammen und helfen, schwere Verluste und Krisensituationen zu meistern.
Ein zentraler Aspekt ist der Wunsch, den Abschied individuell zu gestalten. Unterschiedliche Sterberituale geben den Menschen Orientierung und Halt. Je nach Religionsgemeinschaft, Kultur und Biographie sind sie sehr verschieden.

Roger Tusch absolvierte die HöFa1 Pflege (2002) in CH-Aarau. Er bearbeitete sein Thema «Sterberituale in anderen Kulturen» in einem Literaturstudium. In seiner Abschlussarbeit ging Roger Tusch folgenden zwei Fragestellungen nach:

1. Gibt es Sterberituale oder kulturell bedingte Verhaltensweisen im Umgang mit Sterbenden, die im Akutspital an die Grenzen der Machbarkeit stossen?

2. Welche ethischen Prinzipien für die Pflege werden bei Nichtberücksichtigung von Bräuchen fremder Kulturen verletzt?

Ziel des Autors ist es, dass die Arbeit als Instrument zur Einschätzung und Betreuung von Sterbenden aus anderen Kulturen in der Praxis dient. Religionen wie Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Islam und chinesische Kulturen werden näher vorgestellt und beschrieben.

Download (25 Seiten, PDF, 376 KB)

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