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Facharbeiten

Samstag, 4. Juli 2009

Erste wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Master of Advanced Studies (MAS) in Palliative Care, Kommunikation und Ethik am Ende des Lebens!

Sandra Wiederkehr absolvierte im Studiengang 2006-2008 am Institut Universitaire Kurt Bösch (IUKB) Sion/Schweiz den Master of Advanced Studies (MAS) in Palliative Care!

Wie nehmen Pflegende Traumatisierung in der Vorgeschichte der Bewohnerinnen und Bewohner wahr?
Eine Untersuchung im Langzeitbereich.


wolkenspiel
Bild: S.Kathriner

Sandra Wiederkehr geht folgenden Fragen in ihrer Arbeit nach:
• Was wissen Pflegende über Traumata?
• Wie sind Pflegende geschult, um die Körpersymptome der Bewohner wahrzunehmen?
• Wie und aufgrund welcher Beobachtungen nehmen Pflegende Traumatisierungen in der Vorgeschichte der Bewohnerinnen und Bewohner wahr?

Um diesen Fragestellungen nachzugehen, war es Sandra Wiederkehr wichtig, zunächst die Begriffe zu erklären und theoretische Kenntnisse zu vermitteln, indem sie in einer Literaturrecherche den Aspekten der Psychotraumatologie nachging.

Im zweiten Teil der Arbeit werden Überlegungen aus der Praxis festgehalten: Wie ist das Leben im Pflegeheim, und welche Auswirkungen kann ein Heimeintritt für den Betroffenen haben?

Der dritte Teil beinhaltet die Untersuchung im Langzeitbereich mittels Interviews mit Pflegenden. Dreizehn Personen wurden in halbstrukturierten, teilweise narrativen Interviews über ihre Beobachtungen und Wahrnehmungen von Traumatisierung in der Vorgeschichte der Bewohnerinnen und Bewohner befragt.
Hierbei wurde deutlich, dass die Pflegenden sehr gut beobachten und wahrnehmen. Die Zuordnung der Beobachtungen fällt ihnen jedoch schwer (da ihnen die theoretischen Kenntnisse dazu fehlen) und ist lediglich dann möglich, wenn ein schlimmes Erlebnis aus der Biografie des Patienten bekannt ist, wie z.B. das Überleben des Holocaust, eine Vergewaltigung oder Unfälle.

Klar wird, dass eine gute Beobachtungsgabe nötig ist, um Menschen über eine längere Zeit zu betreuen.
Pflegende können dieser Aufgabe nur gerecht werden, wenn sie in ihrer Ausbildung und/oder in Weiterbildungen dazu Hintergrundwissen erhalten. Informationen und theoretisches Wissen über Traumata und posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sensibilisieren Pflegende und helfen ihnen, subjektive und objektive Kennzeichen zu erfassen, um frühzeitig die Betreuung der Bewohner interdisziplinär anzugehen.

Ich gratuliere Sandra Wiederkehr zu dieser sehr lesenswerten und gelungenen Mas-Arbeit und freue mich ungemein, diese auf Palliativpflege veröffentlichen zu dürfen.

Download Mas-Abschlussarbeit (98 Seiten, PDF, 848 KB)

Dienstag, 9. Juni 2009

Spiritualität – mehr als Religion?

Frau C. Gohrbandt absolviert die MAS-Weiterbildung an der FHS St. Gallen im Studiengang Palliative Care. Das Thema ihrer CAS2-Arbeit lautet: Wie kann Spiritualität am Lebensende in einer Wohngruppe individuell gestaltet, gelebt und vom Team gemeinsam getragen werden?

Während des Schreibens stellte die Autorin fest, dass die Spiritualität über allem steht, auch über der Religion. Die persönliche Grundhaltung, die Art zu kommunizieren, entfaltet auch die Möglichkeiten der Spiritualität, die den Pflegealltag massgeblich beeinflussen.

Download Abschlussarbeit (20 Seiten, PDF, 343 KB)

Link zum Blog von Frau Gohrbandt

Dienstag, 7. April 2009

Welche Argumente helfen mit, eine Entscheidung für oder gegen eine Dehydratation finden?

C. Michel arbeitet als Dipl. Pflegefachfrau auf der Palliativstation im St. Clara Spital in Basel.
In ihrer Höfa1-Palliative-Care-Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit der Frage:
Welche Argumente helfen mit, eine Entscheidung für oder gegen eine Dehydratation zu finden?

Zu Beginn der Arbeit setzt sich die Autorin mit der Theorie des Wasserhaushaltes auseinander. Des Weiteren stellt sie die Dehydratation und Hydratation einander gegenüber. Studien und diverse Überlegungen zur Dehydratation bilden den Abschluss des theoretischen Teils, der eine gute Grundlage bildet. Die Autorin legt zudem zwei ausgewählte Beispiele aus der Praxis dar, die je eine Entscheidung für eine Dehydratation und eine Hydratation aufzeigen, die sie anschliessend erläutert.
Aus der Arbeit geht hervor, dass sich keine Richtlinien für oder gegen eine Dehydratation aufstellen lassen. Vor- und Nachteile der gewählten Therapie sind klar aufgezeigt.

Download Abschlussarbeit (40 Seiten, PDF, 321 KB)

Sonntag, 18. Januar 2009

Flüssigkeitsgabe bei terminalen Menschen

Es freut mich sehr, hier eine neue Facharbeit online stellen zu können.
Der Titel lautet: „Flüssigkeitsgabe bei terminalen Menschen: Pro & Kontra sowie Alternativen“.

Die Arbeit wurde von Mark Winkler verfasst, er ist examinierter Krankenpfleger und arbeitet im Universitätsklinikum Mannheim (Deutschland) auf einer Palliativstation.
Themen der Arbeit sind: Flüssigkeitssubstitution, was und wie viel; Dehydratation; das Symptom Mundtrockenheit bei der terminalen Dehydratation, und es wird eine mögliche Mundpflege vorgestellt.

Download Abschlussarbeit (17 Seiten, PDF, 545 KB)

Mittwoch, 14. November 2007

Angehörigenbegleitung bei sterbenden Patienten im Akutspital

Seraina Stauffer absolvierte ihre Höhere Fachausbildung in Pflege, Stufe 1, am 31. März 2007 in Basel.
Frau Stauffer schrieb eine Abschlussarbeit mit dem Titel: Angehörigenbegleitung bei sterbenden Patienten im Akutspital. Ihre Absicht war es, neue Impulse für die Begleitung von Angehörigen Sterbender im Akutkrankenhaus zu geben.
Die Arbeit soll aufzeigen, welche Gefühle und Emotionen bei der Begleitung von sterbenden Patienten vorhanden sein können, und welchen Belastungen die Angehörigen dabei ausgesetzt sind.
Klares Fazit der Autorin ist: Es gibt keine allgemein gültigen Interventionen, die in Bezug auf die Angehörigen-Begleitung verwendet/angewandt werden können. Die Arbeit soll jedoch die nötigen Impulse und Handlungsansätze für die Begleitung der Angehörigen im psychosozialen Bereich geben.

Download Abschlussarbeit (16 Seiten, PDF, 215 KB)

Donnerstag, 12. Juli 2007

Herausforderung: Angehörige

lautet meine Projektabschlussgruppenarbeit des Internationalen Palliativlehrgangs in Wien.
In der vorliegenden Arbeit untersuche ich allgemein den Umgang mit Angehörigen sterbender Patienten sowie speziell den Umgang mit Angehörigen von Patienten der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen.
Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für Angehörige sterbender Patienten in der Praxis gibt.

Download Abschlussarbeit (13 Seiten, PDF, 75 KB)

Zur abschliessenden Vorstellung der Arbeit im Juni 2007 diente eine PowerPoint-Präsentation, zusammengestellt von der Projektgruppe zum Thema: „Herausforderung Angehörige“.

Download PowerPoint Präsentation (PPS 107 KB)

Donnerstag, 5. Juli 2007

Die Macht der Düfte

Ob bewusst oder unbewusst, Düfte beeinflussen Körper und Seele.
Sie können neugierig machen und werden vielfach mit Emotionen assoziiert, umgekehrt können starke Gefühle die Erinnerung an spezielle Düfte auslösen.

Luzia Michel schloss die HöFa1 Onkologie SBK im März 2007 in CH-Zürich ab.
Im ersten Teil ihrer Arbeit beschreibt die Autorin die Wirkung der ätherischen Öle auf den menschlichen Organismus.
Des Weiteren befasste sie sich mit der Frage, ob mit der Anwendung von ätherischen Ölen, Angst und Unruhe bei Patienten in der terminalen Phase gelindert werden kann.
In einer Tabelle listet L. Michel 10 ätherische Öle auf, die sich auf Angst und Unruhe positiv auswirken. Sie macht darin Angaben zu Wirkung, Einsatzmöglichkeiten, Nebenwirkungen und Duftnote. Dazu passend nennt L. Michel konkrete Angaben zu Anwendungsmöglichkeiten und Dosierungen der Öle, was für die Praxis sehr hilfreich ist.

Download Abschlussarbeit (33 Seiten, PDF, 227 KB)

Samstag, 31. März 2007

Facharbeiten zu Hospizarbeit und Palliative Care

Ziel ist es, bei palliativpflege eine möglichst grosse Anzahl von Facharbeiten zu den Themen Hospizarbeit und Palliative Care als Download frei anzubieten.
Ich persönlich finde es auch sehr schade, wenn eine Facharbeit, welche mit viel Aufwand geschrieben wurde, danach anschliessend einfach in irgendeinem Buchregal verstaubt.

Haben Sie einen Fachartikel über Hospizarbeit/Palliative Care geschrieben, welchen Sie der Öffentlichkeit zugänglich machen (als Download) wollen? Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf

Freitag, 16. März 2007

Die Bedeutung der Sakramente und der religiösen Rituale im Christentum in den letzten Lebenstagen.

Unter einem Sakrament wird in den christlichen Kirchen ein Zeichen verstanden, das die unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt. Orthodoxe und römisch-katholische Kirche und die aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen unterscheiden sich nach Zahl und Bedeutung der Sakramente.

Sandra Fluri und Helene Schwaller absolvierten von 2005 bis 2006 den 2. Deutschsprachig-Europäischen Weiterbildungslehrgang Palliative Care für Pflegende – fortgeschrittene Praxis an der European School of Oncology – Deutschsprachiges Programm der Deutschsprachig-Europäischen Stiftung für onkologische Fortbildung und Kongresse in CH-St. Gallen.

Zu Beginn der Arbeit machen die Autorinnen Praxisbeispiele, in denen die Bedeutung der Sakramente und die religiösen Rituale gut erkennbar sind.
Im theoretischen Teil der Arbeit werden die verschiedenen Sakramente und religiösen Rituale beschrieben sowie deren Bedeutung erläutert. Die Arbeit soll, den Betreuern und Pflegenden in der Praxis eine Hilfestellung sein sowie als nützliches Nachschlagewerk dienen.

Download Abschlussarbeit (26 Seiten, PDF, 239 KB)
Download Erklärung der Sakramente (16 Seiten, PDF, 70 KB)

Dienstag, 13. März 2007

Strukturen für Palliative Care in der Langzeitpflege

Alten- und Pflegeheime sind Orte mit grosser Sterbeintensität und werden es auch in Zukunft bleiben. Die Umsetzung der Palliative Care in der Langzeitpflege wurde in den letzten Jahren in unterschiedlicher Weise vorangetrieben.

Janine Hatt schloss die HöFa1 Palliative Care SBK im Januar 2006 in CH-Zürich ab.
In ihrer Arbeit, einer Literaturrecherche, ging sie der Frage nach, was Palliative Care in der Langzeitpflege bedeutet, und welche Strukturen nötig sind, um palliativ zu arbeiten.
Als Grundlage erläutert Janine Hatt die Grundprinzipien, um anschliessend die Notwendigkeit von Palliative Care in der Langzeitpflege aufzuzeigen.
Darauf aufbauend erarbeitete sie anschliessende Strukturen (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität), die es für Palliative Care in der Langzeitpflege braucht.

Weiteres Ziel der Autorin war es, den Austausch von Wissen und Erfahrungen in Palliative Care zu fördern. Sie ermittelte durch Fragebogen den Ist-Zustand in anderen Institutionen in der Region, um anschliessend Weiterbildungen in Palliative Care planen zu können.

Download (52 Seiten, PDF, 3,012 KB)

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