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Donnerstag, 19. März 2009

„Organspende rettet Leben“

appelliert an unsere Bereitschaft, nach unserem Tod unsere Organe einem Todkranken zur Verfügung zu stellen. Wir werden aufgefordert, einen Organspendeausweis bei uns zu tragen.
Wissen wir, auf was wir uns einlassen? Was bedeutet dies für die Hinterbliebenen?
Viele Angehörige betonen, es sei eine Entlastung, wenn der Organspender seinen Willen über eine mögliche Organspende kundgetan hat. Jedoch stellt sich hierbei die Frage, wie es den Angehörigen dabei geht. Sie stehen vor der Aufgabe, diesen Menschen, den Leib, der ihnen wichtig ist, den sie lieben, in eine Hülle, in ein Objekt, das mit der Person nichts mehr zu tun hat, umzuwandeln, was zu einer dauerhaften Belastung und zu Schuldgefühlen führen kann.

Einen sehr guten Bericht zu diesem Thema, der zum Nachdenken anregt, gibt es in der Zeitschrift PSYCHOLOGIE HEUTE, Ausgabe April 2009, Seiten 63 – 67.

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