Sterbehilfeorganisationen
Exit sowie auch Dignitas engagieren sich für das Selbstbestimmungsrecht des Menschen im Leben und im Sterben. Die Vereine unterstützen mit ihren Mitarbeitern Menschen, die aufgrund schwerer Krankheit den Entschluss gefasst haben, ihr Leben eigenhändig zu beenden, was nach schweizerischem Strafgesetzbuch nicht ausdrücklich verboten ist, solange keine Gewinnabsicht dahintersteht. Da die Beihilfe zum Suizid von ehrenamtlichen Personen ausgeführt wird, können diesen keine selbstsüchtigen oder eigennützigen Beweggründe unterstellt werden. Trotzdem sorgen beide Organisationen immer wieder für Aufsehen erregende negative Medienberichte und Pressemitteilungen. Auch geht es bei einem Suizid in Begleitung um jeweils hohe Geldbeträge, was dazu führt, dass die Organisationen sehr umstritten sind.
Exit
Exit ist ein Schweizer Verein, der sich für die Sterbehilfe einsetzt. Er wurde auf Initiative von Hedwig Zürcher und Walter Bächli 1982 gegründet. Exit ist politisch und konfessionell neutral.
Dignitas
Dignitas wurde am 17. Mai 1998 in Forch/Zürich gegründet.
Vor kurzem hat der 72-jährige Generalsekretär des Schweizer Sterbehilfevereins Dignitas, Ludwig Minelli, eine deutsche Zweigstelle in Hannover eröffnet.
DIGNITATE Deutschland ist wegen des zurzeit noch geltenden Rechts in der Bundesrepublik Deutschland nicht in der Lage, seinen Mitgliedern auf deutschem Boden mit einem begleiteten Suizid zu helfen.
Exit
Exit ist ein Schweizer Verein, der sich für die Sterbehilfe einsetzt. Er wurde auf Initiative von Hedwig Zürcher und Walter Bächli 1982 gegründet. Exit ist politisch und konfessionell neutral.
Dignitas
Dignitas wurde am 17. Mai 1998 in Forch/Zürich gegründet.
Vor kurzem hat der 72-jährige Generalsekretär des Schweizer Sterbehilfevereins Dignitas, Ludwig Minelli, eine deutsche Zweigstelle in Hannover eröffnet.
DIGNITATE Deutschland ist wegen des zurzeit noch geltenden Rechts in der Bundesrepublik Deutschland nicht in der Lage, seinen Mitgliedern auf deutschem Boden mit einem begleiteten Suizid zu helfen.
Ein individuelles Ersuchen um Euthanasie bzw. ärztlich assistierten
Suizid hat komplexe Gründe, die in persönlichen, psychischen, sozialen, kulturellen, ökonomischen und demografischen Aspekten wurzeln. Diesem Bedürfnis sollte mit Respekt, sorgfältiger Aufmerksamkeit und einer offenen und sensiblen Kommunikation begegnet werden.
Euthanasie bzw. ärztlich assistierter Suizid gehören klar nicht zu den Aufgaben von Palliative Care!
Jedoch sollen individuelle Entscheidungen für Euthanasie bzw. ärztlich assistierten Suizid respektiert werden, was zugleich jedoch nicht heissen soll, dass sie „ethisch“ in der Palliative Care akzeptiert oder legalisiert werden. Wichtig erscheint mir hier allgemein, dass Personen, die nach Euthanasie bzw. ärztlich assistiertem Suizid verlangen, Zugang zur Palliative-Care-Expertise haben sollten.
Suizid hat komplexe Gründe, die in persönlichen, psychischen, sozialen, kulturellen, ökonomischen und demografischen Aspekten wurzeln. Diesem Bedürfnis sollte mit Respekt, sorgfältiger Aufmerksamkeit und einer offenen und sensiblen Kommunikation begegnet werden.
Euthanasie bzw. ärztlich assistierter Suizid gehören klar nicht zu den Aufgaben von Palliative Care!
Jedoch sollen individuelle Entscheidungen für Euthanasie bzw. ärztlich assistierten Suizid respektiert werden, was zugleich jedoch nicht heissen soll, dass sie „ethisch“ in der Palliative Care akzeptiert oder legalisiert werden. Wichtig erscheint mir hier allgemein, dass Personen, die nach Euthanasie bzw. ärztlich assistiertem Suizid verlangen, Zugang zur Palliative-Care-Expertise haben sollten.
palliativpflege - 29. Jul, 00:43
