Grundpfeiler von Palliative Care
- Der Mensch steht im Mittelpunkt.
- Linderung von Schmerzen und belastenden Symptomen und Leiden.
- Der Patient und seine Nächsten werden als Pflegeeinheit betrachtet.
- Die Zusammenarbeit ist multiprofessionell.
- Freiwillige gewährleisten eine wichtige Unterstützung.
- Leben und Sterben sind untrennbar miteinander verbunden.
Palliative Care ist ein Gesamtkonzept mit folgendem Inhalt:
1. Exzellente Schmerz- und Symptomkontrolle.
2. Palliative Care integriert die psychischen, sozialen und seelsorgerischen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams, dies auch nach dem Sterben.
3. Akzeptanz des Todes als Teil des Lebens. Palliativmedizin ist eine eindeutige Absage an die aktive Sterbehilfe.
4. Kompetenz in wichtigen Fragen der Kommunikation und der Ethik.
Auch sehr gute Palliative Care lindert nicht immer alles Leiden. Palliative Care trägt dazu bei, die Qualität des Lebens bis zum Tode zu verbessern und kann für alle beteiligten Personen sehr bereichernd sein.
Quellen: Klaschik E, Husebø S (2006) Palliativmedizin / Porchet-Munro S, Stolba V, Waldmann E (2005) Den letzten Mantel mache ich selbst
Die Begriffe Palliativpflege und Palliativmedizin
Palliativpflege und Palliativmedizin sind beides Teildisziplinen der Palliative Care. Sie ergänzen und verstärken einander.
Palliativpflege
Der Begriff "Palliativpflege" beinhaltet das pflegerische Fachwissen sowie das Vorgehen im Rahmen der Palliativbetreuung. Die Sterbebegleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Palliativpflege.
Ziel der Palliativpflege ist „die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihrer Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art“. (WHO 2002)
Palliativmedizin
Die Palliativmedizin ist aus den Grundsätzen und den Anliegen der Hospizbewegung entstanden. Die Palliativmedizin hat sich emanzipiert, man hat in diesem Bereich dazugelernt, es gibt viele Kongresse und die Entwicklung in der Wissenschaft geht weiter.
Palliativmedizin ist die angemessene medizinische Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen. Sie sorgt für Schmerztherapie und Linderung quälender Begleiterscheinungen. Hauptziel der Behandlung ist die Erhaltung maximal möglicher Lebensqualität
Palliative Care mit verschiedenen Schwerpunkten
Bis vor wenigen Jahren waren palliative Behandlungswege ausschliesslich Tumorpatienten vorbehalten. Palliative Care für Kinder, Behinderte, chronisch Kranke und für die Geriatrie sind ebenfalls wichtige Schwerpunkte!
Palliative Care für Kinder
Palliative Care für Kinder ist ein spezielles Fachgebiet, wenn auch eng verwandt mit Palliative Care für Erwachsene.
Palliative Care für die Geriatrie
Dass auch hochbetagte Menschen Anspruch auf Palliative Care haben, ist ein Gedanke der sich langsam durchsetzt.
Das ganz normale Leiden und Sterben kranker alter Menschen erfordert ebenso viel Kompetenz und Menschlichkeit wie das Leiden und Sterben von Tumorpatienten.
Palliative Care für Behinderte
Auch behinderte Menschen werden alt und sterben. Wir wissen
aber, dass das Umfeld, in dem diese Menschen leben, heil- und sonderpädagogisch ausgerichtet ist. Die pflegerische und medizinische Versorgung gehört dort nicht zu den Kernkompetenzen. Es überrascht nicht, dass weitsichtige Träger von Behinderteneinrichtungen hier nach Hospiz- und Palliativversorgung rufen.
- Linderung von Schmerzen und belastenden Symptomen und Leiden.
- Der Patient und seine Nächsten werden als Pflegeeinheit betrachtet.
- Die Zusammenarbeit ist multiprofessionell.
- Freiwillige gewährleisten eine wichtige Unterstützung.
- Leben und Sterben sind untrennbar miteinander verbunden.
Palliative Care ist ein Gesamtkonzept mit folgendem Inhalt:
1. Exzellente Schmerz- und Symptomkontrolle.
2. Palliative Care integriert die psychischen, sozialen und seelsorgerischen Bedürfnisse der Patienten, der Angehörigen und des Behandlungsteams, dies auch nach dem Sterben.
3. Akzeptanz des Todes als Teil des Lebens. Palliativmedizin ist eine eindeutige Absage an die aktive Sterbehilfe.
4. Kompetenz in wichtigen Fragen der Kommunikation und der Ethik.
Auch sehr gute Palliative Care lindert nicht immer alles Leiden. Palliative Care trägt dazu bei, die Qualität des Lebens bis zum Tode zu verbessern und kann für alle beteiligten Personen sehr bereichernd sein.
Quellen: Klaschik E, Husebø S (2006) Palliativmedizin / Porchet-Munro S, Stolba V, Waldmann E (2005) Den letzten Mantel mache ich selbst
Die Begriffe Palliativpflege und Palliativmedizin
Palliativpflege und Palliativmedizin sind beides Teildisziplinen der Palliative Care. Sie ergänzen und verstärken einander.
Palliativpflege
Der Begriff "Palliativpflege" beinhaltet das pflegerische Fachwissen sowie das Vorgehen im Rahmen der Palliativbetreuung. Die Sterbebegleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Palliativpflege.
Ziel der Palliativpflege ist „die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihrer Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art“. (WHO 2002)
Palliativmedizin
Die Palliativmedizin ist aus den Grundsätzen und den Anliegen der Hospizbewegung entstanden. Die Palliativmedizin hat sich emanzipiert, man hat in diesem Bereich dazugelernt, es gibt viele Kongresse und die Entwicklung in der Wissenschaft geht weiter.
Palliativmedizin ist die angemessene medizinische Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankungen. Sie sorgt für Schmerztherapie und Linderung quälender Begleiterscheinungen. Hauptziel der Behandlung ist die Erhaltung maximal möglicher Lebensqualität
Palliative Care mit verschiedenen Schwerpunkten
Bis vor wenigen Jahren waren palliative Behandlungswege ausschliesslich Tumorpatienten vorbehalten. Palliative Care für Kinder, Behinderte, chronisch Kranke und für die Geriatrie sind ebenfalls wichtige Schwerpunkte!
Palliative Care für Kinder
Palliative Care für Kinder ist ein spezielles Fachgebiet, wenn auch eng verwandt mit Palliative Care für Erwachsene.
Palliative Care für die Geriatrie
Dass auch hochbetagte Menschen Anspruch auf Palliative Care haben, ist ein Gedanke der sich langsam durchsetzt.
Das ganz normale Leiden und Sterben kranker alter Menschen erfordert ebenso viel Kompetenz und Menschlichkeit wie das Leiden und Sterben von Tumorpatienten.
Palliative Care für Behinderte
Auch behinderte Menschen werden alt und sterben. Wir wissen
aber, dass das Umfeld, in dem diese Menschen leben, heil- und sonderpädagogisch ausgerichtet ist. Die pflegerische und medizinische Versorgung gehört dort nicht zu den Kernkompetenzen. Es überrascht nicht, dass weitsichtige Träger von Behinderteneinrichtungen hier nach Hospiz- und Palliativversorgung rufen.
palliativpflege - 15. Feb, 11:31
