Dienstag, 28. Oktober 2014

Palliative Care: Du bist eine Brücke

Ein kürzlich veröffentlichtes Video von der US-amerikanischen Organisation «Get Palliative Care» vergleicht Palliative Care mit den Fundamenten einer Brücke. Sehr schön!


Freitag, 18. April 2014

Lehrfilm zu Palliative Care

Der Krebs der 51-Jährigen Heike Bergmann (fiktive Person) ist so tief in ihren Körper eingedrungen, dass keine Chance mehr auf Heilung besteht. "Heisst das, dass man jetzt nichts mehr für mich tun kann?" fragt die todkranke Frau.

Der Film "Ich sehe dich" ist ein Projekt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Er zeigt einfühlsam auf, was es in der palliativen Arbeit bedeutet, dauernd mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert zu werden. Der Film ist Teil eines digitalen Lernprogramms, der zum Ziel hat, den Studierenden die Palliativmedizin näher zu bringen.

Der 45 Minuten lange Film von Christian Schulz steht allen Lehreinrichtungen über die Webseite der Palliativstation in Düsseldorf kostenlos zum Download zur Verfügung.

Zum Download "Ich sehe dich"

Sonntag, 22. Dezember 2013

BAG-Broschüre zur Finanzierung von Palliative Care

Die Nationale Strategie Palliative Care umzusetzen, ist für alle beteiligten Stellen eine grosse Herausforderung. Ideen sind da, Initiativen auch. Es fehlt in erster Linie an Geld. Dies hat auch das EDI, das Eidgenössische Departement des Innern, erkannt. In der Broschüre „Finanzierung der Palliative-Care-Leistungen der Grundversorgung und der spezialisierten Palliative Care (ambulante Pflege und Langzeitpflege)“ hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit den kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) detailliert beschrieben, wie die Situation im Bereich der Finanzierung aussieht.
Die Broschüre zeigt auf, dass im Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht vorgesehene Leistungen von den Versicherern nicht vergütet werden; so gehören z.B. psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung der Patienten - als Elemente von Palliative Care - nicht zum Leistungsbereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.
Weiter zeichnet sich durch die hohe Komplexität der medizinischen Behandlung auch eine intensive und komplexe Pflege ab, in welcher der obligatorische Betrag der Krankenpflegversicherung nicht allzu hoch erscheint. Da die Kantone für eine Regelung der Restfinanzierung verantwortlich sind, entsteht den Patienten dadurch jedoch kein Nachteil.
Weiter wird festgehalten, dass es an Wissen über Behandlungsmöglichkeiten und Angeboten für eine spezifische Unterstützung fehlt, wodurch es zu unnötigen Notfall-Hospitalisationen und Behandlungsmassnahmen kommt, was zu unnötigen Kosten im Gesundheitswesen führt.

Download Broschüre zur Finanzierung von Palliative Care

Sonntag, 29. September 2013

ZU ENDE DENKEN / ZU ENDE LEBEN

Als die Filmemacherin Rebecca Panian mit dem frühen Tod ihres Vaters konfrontiert wurde, war für sie klar, dass sie sich mit dem Thema Sterben auseinandersetzen wollte. Ihre Freundin, die Journalistin Elena Ibello, unterstützte sie bei diesem Vorhaben. Zusammen begannen die beiden jungen Frauen, sich mit dem Unausweichlichen zu befassen. Daraus entstand zum einen die Idee, einen Dokumentarfilm zu realisieren, und zum anderen der Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen.


Im Buch ZU ENDE DENKEN kommen ausgewählte Schweizerinnen und Schweizer zu Wort. Zum einen sind das Prominente aus Gesellschaft, Kultur und Medien, zum anderen Fachleute und Betroffene.
Sie alle stellen sich in ganz persönlichen Texten der Aufgabe, das Leben zu Ende zu denken. «Das Buch ist eine Sammlung von 48 Beiträgen zum Thema. Es zeigt, wie vielfältig und individuell die Betrachtungen zu Sterben und Tod sind», sagt Elena Ibello, die für die Redaktion des Buches zuständig war.

zu-ende-denken

Verlag: Woerterseh, 208 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format: 13,5 x 21,2 cm
Mit Fotografien von Gianni Pisano.

Der Film ZU ENDE LEBEN wurde noch nicht produziert und befindet sich mitten in der Projektphase.

Ein Stimmungsfilm, der einen ersten Eindruck verleihen soll, ist jedoch bereits online verfügbar:



Zur Website zuendeleben

Montag, 9. September 2013

Zwischen Wunsch und Verpflichtung

Bei Krankheit, Behinderung und im Alter übernehmen zumeist die Angehörigen die Pflege. Fachleute, Organisationen und Institutionen sind dabei nicht wegzudenken.
Die Palliativ-Pflege-Tagung vom 05. September 2013 – eine Kooperation von Caritas Schweiz, curahumanis, Curaviva und SBK Zentralschweiz - beleuchtete rückblickend und ausblickend das Verhältnis von Angehörigen und Fachleuten.

Der folgende Film ist diesen pflegenden Angehörigen gewidmet.
Zwischen Wunsch und Verpflichtung
Filmlänge: 13,11 Min.

Dienstag, 30. Juli 2013

Erwachsenenschutzrecht/Patientenverfügung

patientenverfuegung

Mit dem Inkrafttreten des neuen Erwachsenenschutzrechts auf den 1. Januar 2013 wurde eine klare und einheitliche rechtliche Grundlage für den Vorsorgeauftrag und für die Patientenverfügung geschaffen.
Es will das Selbstbestimmungsrecht fördern und stellt dazu zwei neue Instrumente zur Verfügung. Erstens kann eine handlungsfähige Person ihre Betreuung und rechtliche Vertretung im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit mit einem Vorsorgeauftrag regeln. Zweitens kann sie mit einer Patientenverfügung festlegen, welchen medizinischen Massnahmen sie im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmt oder eine Person bestimmen, die im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit entscheidungsbefugt ist.

Im Rahmen des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts publizierte CURAVIVA Schweiz eine aktualisierte Dokumentation von 37 Patientenverfügungen, die in der deutschsprachigen Schweiz erhältlich sind.
Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema Patientenverfügung gibt die Dokumentation einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Patientenverfügungen in der deutschsprachigen Schweiz.
Download verschiedene Patientenverfügungen, 48 Seiten, PDF, 2,498 KB.

CURAVIVA Schweiz gab zur Gesetzesänderung ein Informationspapier sowie ein Musterdokument zum Vorsorgeauftrag heraus.

Gesetzestext aus dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch zum Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Prager Charta durch Unterzeichnung der Petition unterstützen

Die European Association for Palliative Care (EAPC), die International Association for Palliative Care (IAHPC), die Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA) und Human Rights Watch (HRW) setzen sich im Rahmen der Prager Charta gemeinsam dafür ein, dass der Zugang zur Palliativversorgung ein Menschenrecht wird. Weltweit werden Regierungen dazu aufgefordert, Leid zu lindern und den Zugang zur Palliativversorgung als Menschenrecht anzuerkennen.

Mehr zur Prager Charta

Jede Stimme zählt - hier geht's zur Petition

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Frage oder ein Feedback

Sie haben eine Frage oder ein Feedback an mich? Senden Sie eine E-Mail

Facharbeiten zum Download

Sie haben eine Facharbeit über Palliative Care und Hospizarbeit welche Sie der Öffentlichkeit zugänglich machen (zum Download)? weiter

Aktuelle Beiträge

John
It's truly a great and useful piece of information....
Smithe56 (Gast) - 21. Apr, 09:20
John
Very energetic blog, I enjoyed that a lot. Perhaps...
Smithd958 (Gast) - 4. Nov, 11:45
Palliative Care: Du bist...
Ein kürzlich veröffentlichtes Video von der...
palliativpflege - 28. Okt, 10:59
Lehrfilm zu Palliative...
Der Krebs der 51-Jährigen Heike Bergmann (fiktive...
palliativpflege - 18. Apr, 15:50
Hallo Frau Deringer,...
Hallo Frau Deringer, biite mal Kontaktaufnahme, wäre...
Faber Nicole (Gast) - 9. Mrz, 11:59

Suche

 

Status

Online seit 3486 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Apr, 09:20

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB

Web Counter-Modul


Bestattungen
Entwicklung in der Schweiz
Entwicklung in Europa
Facharbeiten
Fachlinks
Fachstellen Palliative Care
Feedback und Fragen
Film
Fort- und Weiterbildungen
Hospizarbeit
Hospizeinrichtungen
Literatur
Liverpool Care Pathway
Organspende
Palliative Care
Patientenverfügung
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren