Erzählt von dem Ehepaar Trudi (Hannelore Elsner) und Rudi (Elmar Wepper), deren Liebe und Leben von Rudis Genügsamkeit bestimmt wird. Als Trudi erfährt, dass ihr Mann Krebs im Endstadium hat, verschweigt sie es Rudi. Sie beschliesst, mit ihm die gemeinsamen Kinder in Berlin zu besuchen. Weil diese genervt sind, geht es an die Ostsee. Dann jedoch ist es Trudi, die plötzlich und unerwartet, zuerst stirbt. Als Rudi erfährt, dass seine Frau ihren grossen Traum, in Japan
Butoh-Tänzerin zu werden, für ihn aufgegeben hat, reist er - ihre Kleidung im Gepäck - nach Tokio, um diesen Traum stellvertretend wahr werden zu lassen. Während der kurzen Zeit des Kirschblütenfestes trifft er auf Yu, eine obdachlose Tänzerin, die ihn behutsam in diese Kunst einführt. Am Ende zelebriert Rudi einen berührenden Butoh-Tanz, und es wird klar: Ein Teil von Trudi ist auch Rudi.
Welche Rolle spielt das Naturphänomen, das dem Film den Titel gab? "Die Kirschblüte ist ein Symbol für das Leben und die Schönheit", sagt Doris Dörrie: "Aber auch für Tod: Je mehr Blüten ein Baum treibt, desto älter und näher am Tod ist er. Und für die Vergänglichkeit, die Tatsache, dass man nichts festhalten kann..."
Liebe, Tod, Alter sind die grossen Themen im Film.
Kirschblüten - Hanami ist ein wunderschöner poetischer Film, der mitten ins Herz trifft - der tief bewegt.
Ein Meisterwerk der Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie sowie von den mitwirkenden Schauspielern!
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palliativpflege - 4. Apr, 15:20